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Auf Basis des taoistischen Gedankenguts von Yin und Yang als polaren
Kräften des Kosmos wird der Mensch, also auch und gerade der Patient, als eine individuelle Ausformung eben dieser Kräfte gesehen, diagnostiziert und behandelt. Damit ist die Chinesische Medizin als Ganzes und die Akupunktur
im Besonderen ein wahrhaft ganzheitlicher Ansatz zur Beschreibung von Gesundheit und Krankheit auf den Ebenen von Körper, Seele und Geist.

Während die Schulmedizin den Mensch und seine Erkrankung seziert, analysiert und in einen monokausalen Zusammenhang zu bringen sucht, beschreitet die Chinesische Medizin den umgekehrten Weg: sie betrachtet den Menschen als untrennbare Einheit und beschreibt Gesundheit als freien Fluss der Lebensenergie “Qi”: die Funktionen der einzelnen Organsysteme sind kräftig und ungestört.
Krankheit führt die Chinesische Medizin auf eine Störung im Fließen der Lebensenergie “Qi” zurück. Hierbei kann eine Blockade, eine Schwäche oder eine Fülle der Lebenskräfte vorliegen.

Die Akupunkturbehandlung harmonisiert Geist und Körper erhöht damit die Widerstandskraft gegen schädigende Einflüsse.

Wie kann man sich das vorstellen?

Die Lebensenergie “Qi” fließt in Energiekanälen, die als Meridiane bezeichnet werden. Sie verteilen das unter anderem aus Nahrung und Atmung geschöpfte Qi im gesamtem Menschen.

Ein Ungleichgewicht an Lebensenergie führt auf Dauer zur Krankheit. Nach Diagnose dieser Disharmonie wird durch Nadelung bestimmter Akupunktur-punkte der zur Diagnose passenden Meridiane der harmonische Qi-Fluss wieder hergestellt und die Störung im Organismus beseitigt.
 
             
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